Prof. Dr. Ing. Ekhart Hahn

„Der ökologische Umbau unserer Städte ist die vordringlichste Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Die natürlichen Lebensgrundlagen der heutigen und zukünftigen Generationen sind durch die Folgen einer linear und kurzfristig ausgerichteten Optimierung von technischen, sozialen und ökonomischen Einzelsystemen in einem historisch nicht gekannten Maße gefährdet“.

Diese Thesen formulierte ich im Jahr 1984 – und im Jahre 1979 bei der Vorbereitung des damals richtungweisenden 10. Kaiserslauterner Gesprächs zum Thema „Siedlungsökologie“:

Die modernen Stadt- und Siedlungsstrukturen sind Ausgangspunkt der industriegesellschaftlichen Umweltkrise  und in ihnen muss sie überwunden werden. Letzteres ist die große Herausforderung vor der wir stehen.

Heute sind diese Positionen anerkannter Stand des Wissens. Damals waren sie revolutionär, visionär und höchst umstritten.

Meine Website soll informieren, zum mutigen Handeln motivieren und konkret anleiten. Mir ist es wichtig, dass mein Wissen und meine langjährigen Erfahrungen nicht verloren gehen, sondern in neue Projekte einfließen. Als ersten Schritt dazu mögen Sie im folgenden meine vorgestellten Projekte und Veröffentlichungen ansehen. Darüber hinaus werden Hinweise und Links zu anderen maßgeblichen Beiträgen und Veröffentlichungen zu diesem zentralen Zukunftsthema gegeben und kontinuierlich ergänzt.

Kontaktieren Sie mich zum Austausch von Informationen, für Fachgespräche, Vorträge oder Lehrveranstaltungen. Kontakt

Ihr Ekhart Hahn


 

„Ekhart Hahn verdanken wir die theoretische Grundlegung der ‚Siedlungsökologie‘ und des ‚Ökologischen Stadtumbaus‘ und die Konzeption und Umsetzung richtungs- weisender Modellprojekte.“
Prof. Dr. Dr.h.c. Udo E. Simonis


 

Aktuelles


  Vortrag

„Campus- und Friedensstadt Wünsdorf“, 2nd FREEARTUS Berlinale Party, 10.2.2017

  Vortrag

„Campus- und Friedensstadt Wünsdorf“, Literaturhaus Berlin, 6.12.2016

  Forschung

Forschungs- und Vortragsreise, Japan, Oktober 2016


Meine Philosophie

Von der Tanker- zur Segelschiffgesellschaft

Für viele Menschen sind Bilder hilfreich zum Verständnis neuer Themen und grundsätzlicher Veränderungen. Für mich als Segler ist die Metapher des Übergangs vom industriell-fossilen Tankerzeitalter in ein neues post-modernes Segelschiffzeitalter eine besonders treffende und einprägsame Symbolkraft für den im 21. Jahrhundert anstehenden gesellschafts- und siedlungsökologischen Paradigmenwechsel in eine nachhaltige Zukunft.

Die großtechnisch-linearen und ressourcenschluckenden Strukturen des industriell-fossilen Tankerzeitalters haben sich als ökologische Sackgasse erwiesen. Sie sind abhängig von globalen Ver- und Entsorgungssystemen, erfordern material- und energieintensive Infrastrukturen – und es handelt sich zumeist um wenig flexible Systeme mit kurzen Lebenszyklen.
 
Die unmittelbaren Wirkungs- und Erfahrungsbeziehungen zwischen Mensch, Technik und Umwelt in den täglichen Lebenszusammenhängen sind aufgelöst.
 
Stattdessen sind sie verbunden mit dem Bedeutungsverlust von lokalen Bedingungen und naturräumlichen Gegebenheiten, lokalen Quellen und Senken, individueller Verantwortung, kulturellen Traditionen und aktiven Verhaltenskomponenten gegenüber der Umwelt.
 
Die Folgen für Mensch und Umwelt sind der Verlust an ganzheitlichen Wahrnehmungen gegenüber der Natur, der Umwelt und sozialen Mitwelt – und damit an Sensibilität gegenüber lebensfördernden und lebensfeindlichen Prozessen. Daraus entstehen hohe MIPS-, IPAT- und Risikowerte und die Zunahme an Exzessen und Exzedenzen.

Ganz anders das Segelschiff ...

... es steht für kleinteilige, flexible, vernetzungs- und synergieorientierte Systemstrukturen auf der Basis modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Es steht für die vorrangige Nutzung lokal verfügbarer und regenerierbarer Rohstoffe und Energieträger.
 
Die Schlüsselrolle spielt der Mensch, der Segel stellt, den Kurs bestimmt und die Natur beobachtet.
 
Das System wird optimiert durch das intelligente Zusammenspiel von Mensch, Natur und Technik, durch organhafte und sinnesbezogene Gestaltung, Transparenz und der Erfahrbarkeit der Wirkungsbeziehungen, zwischen Mensch und Umwelt.

Eine zentrale Bedeutung haben Design und Gestaltqualitäten von den biologisch-technischen bis hin zu ästhetisch-künstlerischen und kulturellen Gestaltkomponenten.

ECO-CITY . ökologischer Stadtumbau . sustainable city

Der ökologische Umbau der Städte ist eine der Schlüsselaufgaben des 21. Jahrhunderts

Städte stellen in besonderer Weise die materialisierte Form der Mensch-Umwelt-Beziehungen einer jeweiligen Gesellschaftsformation dar. Sie sind gebautes Denken. Städtischer Lebensstil ist gelebtes Bewusstsein und Verhalten gegenüber Mensch und Umwelt. In den Städten verschärfen sich die Widersprüche ökologisch-sozialer Entwicklungen, doch es werden zugleich neue Lösungen gesucht und gefunden. Von den Städten hat die industriegesellschaftliche Umweltkrise ihren Ausgang genommen, in ihnen und mit ihrer Innovationskraft muss sie auch überwunden werden.

 

Die Aufgabenstellung des »Ökologischen Stadtumbaus« ist die Anpassung der städtischen Strukturen und der künftigen Stadtentwicklung an die Erfordernisse ökologischer Verträglichkeit auf post-industriegesellschaftlichem Niveau. Es geht dabei sowohl um die Besinnung auf ökologische Zusammenhänge und Erfordernisse als auch um die Anwendung von ressourcensparenden und umweltschonenden Verfahren und die Beachtung von sich selbst regelnden Kreisläufen bei der Gestaltung von Produktions-, Konsumtions- und Lebensprozessen.


An dieser Herausforderung wird sich die Zukunftsfähigkeit vieler Städte und Regionen entscheiden. Es wird Gewinner und Verlierer geben. Die Geschichte der menschlichen Geschichte kennt viele Beispiele in denen Städten und Kulturen die durch Übernutzung ihrer Ökosysteme ihre Zukunft verspielten und heute nur noch Ruinenstädte in Wüsten oder Urwäldern an ihren einstigen Glanz und Wohlstand erinnern.


Die Stadt der Zukunft ist zellular,  kreislauf- und bewohnerorientiert

Die Stadtentwicklung des neuen post-industriellen Segelschiffzeitalters wird zu einer Renaissance der Nachbarschaften und Quartiere führen. Dabei werden es vor allem die Zivilgesellschaft, die Bewohner und lokalen Akteure sein, die diesen Prozess voranbringen. Triebkräfte sind zum einen die zunehmenden ökologischen sozialen und technologischen Risiken und zum anderen die revolutionären technologischen und Umbrüche des neuen solaren und digitalen Zeitalters.

 

Dieser Prozess hat bereits begonnen und lässt sich an vielen Orten in der Welt beobachten. Stichworte und Leitbilder dieses dezentralen und zellularen Paradigmenwechsels sind: die Stadt der kurzen Wege, neue lokale Nutzungsmischungen und qualifizierte Dichte, der Wandel zu nachhaltigen Mobilitätskonzepten bis hin zu autofreien Nachbarschaften. Eine wichtige Rolle spielt die Energiewende mit der Umstellung auf erneuerbare und lokale Energieträger mit der Einführung von intelligenter Smart Grit Technik, dezentralen Speichersystemen und Elektromobilität. Eine wichtige Rolle werden Maßnahmen eines neuen, klima-aktiven und solaren Städtebaus in Verbindung mit dezentralen Wasser- und Nährstoffkreisläufen, einer neuen grün-blauen Infrastruktur spielen mit der wiederum die Voraussetzung für neue Formen urbaner Gärten bis hin zu hocheffizienter professioneller oder semi-professioneller Nahrungsproduktion in den Städten und Stadtquartieren geschaffen werden.

Trotz - oder auch mit der Roboterzukunft zeichnet sich auch im Sozialen, bei den Dienstleistungen und in der Ökonomie und Wertschöpfung eine Renaissance des Dezentralen und der Quartiere ab.

Projekte (Auswahl)

aktuelle Projekte

Wünsdorf 3000

Campusstadt . Ökostadt . Friedensstadt

Im 20. Jahrhundert war Wünsdorf einer der wichtigsten Orte sowohl der heißen Kriege wie anschließend, als Hauptquartier der sowjetischen Westgruppe, des kalten Krieges. Seit Abzug der sowjetischen Truppen im Jahre 1993 liegt der zentrale Bereich des riesigen Areals brach. Die teilweise wertvolle und denkmalgeschützte Bausubstanz verfällt. Einzig eine Erstaufnahmeeinrichtung für 1.200 Flüchtlinge entstand in einer der ehemaligen Kasernen. Alle anderen bisherigen Pläne sind gescheitert.

Das vom Initiativkreis Wünsdorf 3000 initiierte Projekt einer Campus-ECO-Friedensstadt will der militärisch-kriegerischen Vergangenheit im 20. Jhdt. ein richtungsweisendes und europäisches Friedensprojekt für das 21. Jahrhundert entgegenstellen. Entstehen soll eine modellhafte ökologische Labor- und Ausbildungsstadt, in der Geflüchtete und Deutsche inklusiv nach dem dualen deutschen System für den Arbeitsmarkt und zukunftsweisende Aufgabenstellungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet werden – mit Fähigkeiten und Erfahrungen, die sowohl für die Zukunft Deutschlands wie die der jeweiligen Herkunftsländern relevant sind. Es handelt sich um ein Europäisches Projekt mit weitreichenden Perspektiven und Zukunftschancen insbesondere auch für die Region.
 

Japan

As-One Community with urban Farming Park and ECO-Station in Suzuka city, JAPAN

Erstes Modellprojekt einer ökologischen Quartiersentwicklung mit Ökostation in Japan. Ekhart Hahn ist seit 2009 als externer Berater mit jährlichen Einladungen zu Vorträgen, Seminaren und Fachgesprächen an dem Projekt beteiligt. Es handelt sich derzeit um eines der innovativsten und spannendsten stadtökologischen Quartiersprojekte weltweit. Es ist anerkannter Vorreiter der japanischen Transition-Town Bewegung und Sitz des Global Eco Village Network, Japan.

Richtungsweisende stadtökologische Modellprojekte 1983 – 1997

Berlin Tiergarten (1983–1992)
Öko-Häuser in der Cornelius-/Rauchstraße
Architekt: Frei Otto
Block 6, Berlin Kreuzberg (1983–1992)
Erstes integriertes innerstädtisches Wasserkonzept
Berlin Moritzplatz (1986–1991)
Erstes stadtökologisches Quartierskonzept, Theorieentwicklung und praktisches Modellprojekt
Berlin Potsdamer Platz (1991–1993)
Erstes stadtökologisches Modellprojekt für
einen Central-Business-District
Masterplan: Richard Rogers, London
Dresden-Gorbitz (1992–1994)
Modellprojekt zum ökologischen Umbau von Plattenbausiedlungen
Leipziger Ostraum (1992–1996)
Erstes Modellprojekt einer ökologisch orientierten Stadt-Umland-Entwicklung

Ekhart Hahn

Vita

Ekhart Hahn ist einer der Pioniere des Ökologischen Städtebaus und Stadtumbaus. Seit 1975 stehen diese Themen im Zentrum seines beruflichen Wirkens. Im Jahre 1979 führte er den Begriff und das Forschungsfeld „Siedlungsökologie“ ein, mit anschließender Buchveröffentlichung im Jahre 1982. Seiner Zeit voraus formulierte er damals die These, dass vor allem die Stadt- und Siedlungsentwicklung zentrale Ursachen von Klimawandel und Umweltzerstörung seien. Ein grundlegendes ökologisches Umdenken in Theorie und Praxis des Städtebaus sei Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung. Ökostädte und ökologischer Stadtumbau würden zu zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts werden.

In den Folgejahren entwickelte Hahn am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) die in ihren Grundzügen bis heute gültige „Theorie und Handlungskonzeption Ökologischer Stadtumbau“. Die entsprechende Buchveröffentlichung erfolgte im Jahre 1991. Als Geschäftsführer der 1983 gegründeten „Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Stadtumbau, Berlin“ (später: “Öko-Stadt - Gesellschaft für ökologischen Städtebau und Stadtforschung“) führte Hahn parallel zu seiner theoretischen Forschungstätigkeit richtungweisende Modellprojekte auf den drei wichtigsten stadtökologischen Handlungsebenen durch: Gebäuden und Nachbarschaften, städtischen Quartieren und der Revitalisierung ökologischer Stadt-Umland Beziehungen. Seit 1998 lehrt Hahn das Fach Ökologische Stadt- und Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund und anderen in- und ausländischen Universitäten.
Dr. Hahn ist Autor mehrerer Bücher und über hundert weiterer Veröffentlichungen. Ausgewählte Schriften liegen mit Übersetzung in sieben Sprachen vor.

 

1962–1969:
Studium der Architektur und Stadtplanung an der Technischen Universität Berlin
1970–1975:
Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Prof. Poelzig an der Fakultät für Architektur der TU Berlin Projektleiter des Forschungsprojektes „Siedlungswesen und angepasste Technologie in China“; erste Forschungsreise nach China
1975–1983:
diverse Forschungsprojekte zum Thema Stadt- und Siedlungsökologie, u. a. am Wissenschaftszentrum Berlin(WZB) und bei der PROGNOS AG, Basel
1980:
Einführung des Begriffs „Siedlungsökologie“ mit Gleichlautender Buchveröffentlichung im Jahre 1982
1981–1982:
Projektleiter des interdisziplinären Forschungsprojektes „Umweltpolitik in China“ am Wissenschaftszentrum Berlin, zweite und dritte Forschungsreise nach China, 1978 und 1982
1983:
Promotion und Buchveröffentlichung zum Thema „Umweltbezogene Siedlungspolitik in China“
1983–1991:
Entwicklung der „Theorie und Handlungskonzeption Ökologischer Stadtumbau“, mit anschließender Buchveröffentlichung im Jahre 1991;
1983–1998:
Gründungsmitglied und Geschäftsführer der „Arbeitsgemeinschaft ökologischer Stadtumbau, Berlin“ (1983 – 1990), (seit 1991 „Öko-Stadt - Gesellschaft für Ökologischen Städtebau und Stadtforschung);
  • Öko-Häuser, Rauchstraße, Berlin Tiergarten, Architekt Frei Otto (1984-1989); im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Berlin; gefördert durch das Förderprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (EXWOST) des Bundesbauministeriums
  • Integriertes Wasserkonzept Block 6 in Berlin Kreuzberg (1984-1989); im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Berlin; gefördert durch das Förderprogramm EXWOST des Bundesbauministeriums
  • Ökologische Quartiersentwicklung am Moritzplatz (1985-1989); im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Berlin; gefördert durch das Förderprogramm EXWOST des Bundesbauministeriums
  • Ökologiekonzept zum Städtebaulichen Entwicklungsvorhaben Potsdamer Platz Berlin (1991-1992); im Auftrag von Richard Rogers Partnership, London; finanziert von der Daimler Benz AG
  • Modellprojekt zum ökologischen Umbau von Plattenbausiedlungen in Dresden Gorbitz, (1992 – 1993); im Auftrag der Stadt Dresden; gefördert durch das Förderprogramm EXWOST des Bundesbauministeriums
  • Modellprojekt zur Revitalisierung ökologischer Stadt-Umland-Beziehungen am Beispiel des Leipziger Ostraums, (1993 – 1997); gefördert durch die Förderprogramme LIFE und Thermie der Europäischen Kommission und das Förderprogramm EXWOST des Bundesbauministeriums
1988–1991:
Projektleiter des Internationalen Forschungsprojekts „Ökologischer Stadtumbau - eine Ost-West Forschungskooperation“ am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB); mit Partnern in Polen und der Tschechoslowakei,
1998:
Mehrmonatige Forschungsreise durch Japan auf Einladung der „Japanese Society for the Promotion of Science“ (JSPS)
1998–2002:
Vertretungsprofessor und Leiter des Fachgebietes “Ver- und Entsorgungssysteme” an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund; Lehrthema: Ökologische Stadt- und Raumplanung
Seit 1999:
Gastprofessor an der School of Technology and Science der University of Aalborg, Dänemark
2002:
Honorarprofessor für Ökologische Stadt- und Raumplanung an der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund
2000–2010:
Jährliche Einladungen nach Japan zur Durchführung von Seminar- und Vortragsveranstaltungen an verschiedenen Japanischen Universitäten, wie: Todai University, Tokyo; Hosei University, Tokyo; University of Kyoto; Kobe University; University of Chiba Prefecture und anderen
Seit 2001:
Mitglied der World Society of Ekistiks
 
 

Lehrtätigkeit | Forschung | Vorträge | Veröffentlichungen

Ständige Lehrtätigkeit

  • Technische Universität Dortmund, Fakultät für Raumplanung (seit 1998)
  • University of Aalborg, School of Technology and Science, Dänemark (seit 1999)
  • Masterkurs Real Estate Management, Technische Universität Berlin (seit 2002)
  • Masterkurs Ökologisches Bauen, Wismar International Graduation Services GmbH

Temporäre Lehrtätigkeiten

  • Seminare und Vorlesungen im In- und Ausland


Zukünftig können Sie hier Videos meiner Vorlesungen ansehen.

1970–1975
Technical University Berlin

1974–1975
Siedlungswesen und angepaßte Technologie in der Volksrepublik China, (Settlement Structures and Appropriate Technologies in the Peoples Republic of China),
Research Project for the Ministry for Economic Cooperation ofthe Federal Republic of Germany in Bonn (BMZ)
Responsibilities: Research Design and Project Director

1975–1981
PROGNOS AG, Basel and ZIPF e.V. Freiburg

1978–1979
Machbarkeil von Umweltprognosen (Feasibilty of Environmetal Prognosis),
Research Project for the German Environmental Protection Agency, Berlin
Responsible for the chapter Urban and Regional Planning in the interdisciplinary Research Team

1979
Umweltprogramm für den Großraum Hannover (Environment Program for the Greater Urban Region of the city of Hannover);
Study for the Council of Greater Hannover Region
Responsibility: Carried out the study

1980
Langfriststrategie zum Thema Bürgerdialog (Participation strategies)
Study for the office of the Chancellor of the Federal Republic of Germany, Bonn
Responsibility: Carried out the study

1980
Praxisnaher integrierter methodischer Ansatz zur umweltpolitischen und sozio-ökonomischen Beurteilung regionaler Entwicklungschancen in Europa, (lntegrated approach for assessing future chances of regional development by environmental and socio-economic analysis ),
Study for the German Environmental Protection Agency, Berlin
Responsible for the chapter Urban and Regional Planning in the interdisciplinary Research Team

1980–1981
Untersuchung der Machbarkeil von Sanierungsmaßnahmen in hochbelasteten Räumen (Feasibility study on Rehabilitation of very polluted areas), Case-Study Oker-Harlingerode, a heavily lead-polluted area in the Harz-Region in the central part of Germany, in Commission of the German Environmental Protection Agency, Berlin
Responsible for the field of urban and regional affairs in the interdisciplinary project team

1979–1980
„Siedlungsökologie - ökologische Aspekte einer neuen Stadt- und Siedlungspolitik“, (Ecological Aspects in the future planning of Settlement Structures), 10. Kaiserslautemer Gespräch der Stiftung Mittlere Technologie, Kaiserslautern, together with Karl Werner Kieffer (President of the Foundation), Thomas Krötz, Ralf Schneider and Prof. Hans-Stephan Wüst; Results are published in the book "Siedlungsökologie" (see publication list)
Responsibility: Project Director and Editor ofthe Book publication

1979–1983
Science Center Berlin (WZB),

1980–1981
Umweltschutz und technologische Entwicklung in der VR China – ein internationaler Vergleich unter siedlungsökologischen Aspekten, (Environment and technological development in the People's Republic of China – a comparative international research project) Research Study on behalf of the Ministry for Science and Technology ofthe Federal Republic of Germany (BMFT); carried out with leading Scientists ofvarious German research institutions. The Project included a several week research travel to China.
Responsibility: Project Design, Project Director

1982–1983
Die Zukunft der Städte  Chancen urbaner Entwicklung, (The Future of Cities – Chances of the Urban Environment). Research Study in Cooperation with Technical University Berlin.
Responsibility: Project Director

1983–1990
Project Group for Ecological Urban Restructuring, Berlin

1984–1989
Integriertes Wasserkonzept mit Pflanzenkläranlage Block 6 in BerlinKreuzberg, (Integrated Water Concept for Block 6 in Berlin-Kreuzberg), Environmental Pilot Project of the Ministry of Building Construction and Planning of the Federal Republic of Germany and the IBA (International Building Exhibition, Berlin)
Responsibilities: Project Design and Ecological Project Director

1984–1988
Ökohaus in der Cornelius- und Rauchstraße in Berlin-Tiergarten, (ECOHouse in Cornelius- und Rauchstraße in Berlin-Tiergarten) Environmental Pilot-Project of the Ministry of Building Construction and Planning of the Federal Republic of Germany and the IBA (International Building Exibition, Berlin), Architect Frei Otto
Responsibilities: Ecological Project Director

1986–1989
Planungsverfahren für die städtebauliche Neudefinition und Neugestaltung des Moritzplatzes und seiner angrenzenden Blöcke unter stadtökologischer Zielsetzung, (Moritzplatz-Project, first Demonstration Project on Ecological Urban Restructuring on the level of City Neighborhoods), on behalf of the Ministry for Building Construction and Planning of the Federal Republic of Germany and the IBA (International Building Exibition, Berlin)
Responsibilities: Project Design and Ecological Project Director

1986–1987
Ökologischer Stadtumbau Schöneberg Block 132 und Sanierungsgebiet P VIIL Yorkstraße – (Ecological Urban Restructuring of Block 132 and Urban Renewal Area P VIII in Berlin Schöneberg) Feasibility Study for an Integrated Approach. On behalf of the Council of the District of Schöneberg in Berlin.
Responsibility: Project Director

1986–1989
Entwicklung von sytematischen Planungsgrundlagen für ausgewählte Bausteine einer Ökologischen Quartiersentwicklung, (Studies related to the development of a systematic planning foundation for selected aspects of Ecological Urban Restructuring) on behalf of the Senate of Berlin in cooperation with interdisciplinary experts in the fields of: Water, Energy, Waste, Economy, Law, and Evironmental Information Systems.
Responsibility: Project Director

1989
Ökologischer Stadtumbau Moabiter Werder, (Ecological Urban Restructuring of the area "Moabiter Werder") Feasibility Study for an International Demonstration Project on behalf of the Senate of Berlin
Responsibility: Project Director

1988–1991
Science Center Berlin (WZB)

1986–1989
Ökologischer Stadtumbau – großstädtische Umweltprobleme und stadtteilbezogene Umweltstrategien in unterschiedlichen Gesellschaftssystemen – (Ecological Urban Restructuring, environmental problems in cities and designing strategies on the level of city neighborhoods) an international and cooperative East-West research initiative financed by the Volkswagen Foundation.
Research partners:
- URBION – Institute of Urbanization and Regional Planning, Bratislava, CSSR
- Politechnika Krakowska, Krakow, Poland
- Institute for European Environmental Policy, Bonn
Responsibility: Project Director

since 1991
"Öko-Stadt", Dr. Ekhart Hahn & Partner, Berlin"

1991–1992
Stadtökologisches Konzept für die Neubebauung des Potsdamer Platz in Berlin, (Ecological Concept for rebuilding the area of Potsdamer Platz in Berlin) on behalf of Richard Rogers Partnership, London and the Investors Daimler Benz, Sony Europe, Interdisciplinary Project Team: Energy – Rolf. Disch, Freiburg und Peter Kotschate, Berlin; Water – Herbert Dreiseitl, Uberlingen u. Jochen Zeisel Berlin; Ecological Architecture – Joachim Eble, Tübingen; Environmental Law – RA Uwe Linneweber; Berlin, Urban Ecology – Ekhart Hahn
Responsibility: Project Director

1991–1992
Systematisierung, Bewertung und Vernetzung von Technik und Technikkonzepten des Okologischen Stadtumbaus auf Gebäude- und Quartiers ebene; (Systematic evaluation and networking of technologies and technlogical concepts related to ecological urban restructuring at the building and neighborhood Ievel) Interdisciplinary Study on behalf of the Institute for Urban and Regional Planning of North Rhine-Westphalia (ILS);
Responsibility: Project Design and Project Director

1992
Competition Zentralkrankenhaus St. Jürgen-Straße, Bremen, Architects: Nägeli/Vallebuona, Berlin; 2. Price
Responsibility: Urban Ecology Consultant

1992
International Campefition for the New Congress Center of Leipzig) Ecological Concept on behalf of and in cooperation with Rogers Partnership, London Interdisciplinary Project team: Hans Loidl, Berlin (Landscaper); Helmut Köster, Frankfurt (Engineer for Lighting- and Climate Control); Peter Kotschate, Berlin (Energy), and Joachim Zeisel, Berlin (Water), Elmart Hahn und Clemens Dahl, Berlin (Urban Planning)
Responsibility: Urban Ecology Project Director

1992
Competition Cottbus, Bahnhofstraße, Architects: SL W2 (Springer, Lundquist, Wieland); 1. Price
Responsibility: Urban Ecology Consultant

1992–1993
Environmental Perspectives and the Quality of Life 19952010; Case Study Germany (together with Dipl. Pol. Helmut Schreiber, on behalf of the European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions, Dublin
Responsibility: Project Director and Author of the Chapter "Urban and Regional Perspectives"

1992–1994
Dresden-Gorbitz; Demonstration Project for the Ecological Rehabilitation of Prefabricated Buildings and Settlement Areas; Interdisciplinary Planning and Research Project on behalf ofthe Ministry ofBuilding Construction and Planning of the Federal Republic of Germany interdisciplinary project team: Architecture – Lucien Kroll, Brüssel; Water – Herbert Dreiseitl, Überlingen; Landscaping – Hans Loidl, Berlin; Biological Building – Joachim Eble, Tübingen; Ekhart Hahn and Clemens Dahl – Urban Planning
Responsibilities: Project Design and Project Director

1992–1996
Leipziger Ostraum – Modellprojekt einer ökologisch orientierten Stadt-Umland-Entwicklung; (Eastem Region of Leipzig – Demonstration of ecologically-oriented, urban-rural Development); on behalf of the European Commission of Europe, LIFE-Program.
Responsibilities: Project Design and Project Director

1994–1996
Schadstoffminderung durch städtebauliche Maßnahmen in Leipzig, Modellquartier Reudnitz, (Pollution Reduction and new Concepts of Urban Planning in Leipzig-Reudnitz); Interdisciplinary Pilot-Project on behalf of the Ministry of Building Construction and Planning of the Federal Republic of Germany
Responsibilities: Project Design and Project Director

since 1998
Berlin Studie – Zivile Wege in das 21. Jahrhundert, (Berlin Study – Civil Perspectives for the 21. Century) Interdisciplinary study on behalf of the European Commission and the Senat of Berlin 
Responsibility: project area "Environment and Sustainable Development"

since 1998
Research Project ''Arbeit und Ökologie" (Employment and Ecology); Interdisciplinary Research Project on behalf ofthe "Hans Böckler Stiftung" Commissioned Instituts: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie, Wuppertal, Wissenschaftszentrum Berlin
Resonsibility: research area "innovations and new concepts in sustainable urban development"

Ekhart Hahn hat seit 1975 mehr als 500 Vorträge zum Thema ökologischer Stadtumbau gehalten.

Davon:
> 200 in Deutschland
> 100 im europäischen Ausland
> 200 im außereuropäischen Ausland, davon weit mehr als die Hälfte in Japan

Auswahl

E. Hahn (Hg.): Siedlungsökologie, Karlsruhe: C.F. Müller, 1. Auflage, 1982/2. Auflage, 1988, 230 Seiten

E. Hahn: Ökologischer Stadtumbau – Idealistischer Zukunftstraum oder zwingende Notwendigkeit, in: M. Kennedy (Hg.): Ökostadt, Frankfurt a.M. 1983, S. 129 - 143

E. Hahn: Ökologischer Stadtumbau – Paradigmenwechsel im Städtebau, Wissenschaftszentrum Berlin; IIUG rep 86-4; 1986, 42 Seiten

E. Hahn: Ökologischer Stadtumbau – konzeptionelle Grundlegung, Frankfurt a. M.: Lang, 2.Auflage, 1993, 163 Seiten

E. Hahn & U. E. Simonis: Ökologischer Stadtumbau – ein neues Leitbild, Wissenschaftszentrum Berlin; FS II 94-403 rep; 1994, 40 Seiten

E. Hahn: Local Agenda 21 and Ecological Urban Restructuring – A European Model Project in Leipzig, Science Centre Berlin, FS II 97-408, Berlin, 1997, 58 Seiten

E. Hahn: Towards Ecological Urban Restructuring: A challenging new eco-cultural approach, in: EKISTICS: The problems and science of human settlements, Vol. 69, Number 412/413/414, Defining Success of the City in the 21st Century, 2 of 2, January – June 2002, page 103 - 116

E. Hahn: The Key Role of Cities in the Process of Sustainable Development, Research Results and Experiences from Germany, in: H. Hidenoba (Ed.): Regional Design, Tokyo 2004, S. 78 - 102

E. Hahn: The Sustainable City – Challenge of the 21. Century, in: New Frontiers in Urban and Regional Design for Addressing Global Environmental Issues and Disaster Mitigation, Tokyo 2008, S. 57 - 67 (Über 100 weitere Veröffentlichen in 7 Sprachen)
 

Ökologischer Stadtumbau

Auszüge aus deutschsprachigen Artikeln

Artikel in anderen Sprachen



Aktuelle Projekte



Richtungsweisende stadtökologische Modellprojekte 1983 – 1997

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